
U16 und U18 Wahlen — Wer hat wie und was gewählt?
Dieses Jahr fanden 3 Landtagswahlen statt, in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Während das Wahlalter in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin bei 16 Jahren liegt, dürfen in Sachsen-Anhalt erst ab 18 gewählt werden. Um auch jüngeren Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu geben, finden im Vorfeld jeder Landtagswahl die U16- bzw. U18-Wahlen statt.
Freiwillige und Schüler*innen organisierten selbstständig Wahllokale und riefen zur Wahl auf. Auf u18.org gab es hierzu Materialien und Unterstützung.
Insgesamt sind in diesem Jahr in jedem Bundesland die Wahlbeteiligungen der Kinder und Jugendlichen gestiegen. Die U16-/U18-Wahlen führen junge Menschen an demokratische Prozesse heran: Sie erhalten nicht nur eine Stimme, sondern organisieren und gestalten die Wahl selbst – etwa an der eigenen Schule. So erleben sie, dass Demokratie mehr ist als das Wählen selbst: Sie erleben Meinungsvielfalt, lernen Parteien kennen und diskutieren über deren Positionen.
Teilweise können die U16 bzw. U18 Wahlen als Wegweiser für die darauffolgenden offiziellen Landtagswahlen verstanden werden, obwohl sie nicht vollständig repräsentativ sind. In Mecklenburg-Vorpommern wählten die unter 16 Jährigen die CDU mit nur 3,9% auch nicht in den Landtag. Entwicklungen wie der Stimmenzuwachs bei den Linken und der AfD als politische Ränder lassen sich auch später bei den offiziellen Wahlen wiederfinden. Insbesondere in Berlin waren Themenbereiche wie Soziales und Bildung entscheidend für die Kinder und Jugendlichen, die letztlich nur 5,8% AfD wählten. Anders als die 16–24 Jährigen bei der offiziellen Wahl mit 12%, was dennoch unter dem Landesdurchschnitt liegt.
Wir haben die Wahlergebnisse auf unserem Instagram Account aufbereitet und bilden die Sitzverteilungen der jeweiligen Landtage auf Basis der U16 und U18 Wahlergebnisse.
U16 und U18 Wahlen — Wer hat wie und was gewählt?
Dieses Jahr fanden 3 Landtagswahlen statt, in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Während das Wahlalter in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin bei 16 Jahren liegt, dürfen in Sachsen-Anhalt erst ab 18 gewählt werden. Um auch jüngeren Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu geben, finden im Vorfeld jeder Landtagswahl die U16- bzw. U18-Wahlen statt.
Freiwillige und Schüler*innen organisierten selbstständig Wahllokale und riefen zur Wahl auf. Auf u18.org gab es hierzu Materialien und Unterstützung.
Insgesamt sind in diesem Jahr in jedem Bundesland die Wahlbeteiligungen der Kinder und Jugendlichen gestiegen. Die U16-/U18-Wahlen führen junge Menschen an demokratische Prozesse heran: Sie erhalten nicht nur eine Stimme, sondern organisieren und gestalten die Wahl selbst – etwa an der eigenen Schule. So erleben sie, dass Demokratie mehr ist als das Wählen selbst: Sie erleben Meinungsvielfalt, lernen Parteien kennen und diskutieren über deren Positionen.
Teilweise können die U16 bzw. U18 Wahlen als Wegweiser für die darauffolgenden offiziellen Landtagswahlen verstanden werden, obwohl sie nicht vollständig repräsentativ sind. In Mecklenburg-Vorpommern wählten die unter 16 Jährigen die CDU mit nur 3,9% auch nicht in den Landtag. Entwicklungen wie der Stimmenzuwachs bei den Linken und der AfD als politische Ränder lassen sich auch später bei den offiziellen Wahlen wiederfinden. Insbesondere in Berlin waren Themenbereiche wie Soziales und Bildung entscheidend für die Kinder und Jugendlichen, die letztlich nur 5,8% AfD wählten. Anders als die 16–24 Jährigen bei der offiziellen Wahl mit 12%, was dennoch unter dem Landesdurchschnitt liegt.
Wir haben die Wahlergebnisse auf unserem Instagram Account aufbereitet und bilden die Sitzverteilungen der jeweiligen Landtage auf Basis der U16 und U18 Wahlergebnisse.
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