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Jugend Coacht

Projektlaufzeit

2009

Jedes Beteiligungsprojekt kommt einmal an einen schwierigen Punkt. Die Mitmacher_innen sind demotiviert, der Nachwuchs fehlt, Streit im Team, Überbelastung durch schlechtes Zeitmanagement, oder einfach fehlendes Know-How sind oft zu beobachtende Probleme in Jugendbeteiligungsprojekten. Dabei fällt auf, dass die Probleme meist immateriell sind und nicht das fehlende Geld für das Scheitern der Beteiligungsprojekte verantwortlich ist. Ideelle Unterstützung wird wichtiger denn je für viele Projekte.

Aus diesem Grund hat die Servicestelle Jugendbeteiligung Peer Coaches ausgebildet, die lokale Projekte unterstützen können, wenn die Projektmacher_innen mal nicht weiterwissen. Die Peer Coaches sind ein Netzwerk aus erfahrenen und gut ausgebildeten Jugendlichen, die den Jugendprojekten bei der Lösung ihrer Probleme unter die Arme greifen und auch andere Jugendliche qualifizieren. Ziel war es, die Projekte zu erhalten und deren Ressourcen zu sichern. Viele Jugendprojekte habe im Laufe ihrer Zeit eine starke Struktur aufgebaut, die meist mit dem Auseinanderbrechen des Teams verloren geht. Die Peer Coaches sollen präventiv einschreiten bevor es zu diesem Punkt kommt und neue Wege für die Projekte aufzeigen.

Den Vorteil dieser Art der Hilfe liegt vor allem in dem Peer-to-Peer-Ansatz der durch dieses Netzwerk verfolgt wird. Des Weiteren ist ein Blick von außen meist sehr wichtig um den Beteiligten neue Perspektiven zu eröffnen und so die Problemlösung voranzutreiben.

Die Servicestelle Jugendbeteiligung war hierbei Schnittstelle zwischen den Coaches und den Projekten, sie übernahm Planungs- und Koordinierungsaufgaben und pflegte das Netzwerk.

Die Peer Coaches haben bereits alle mindestens zwei Jahre eigene Projekterfahrung gesammelt und außerdem spezielles persönliches Wissen und besondere Stärken (z.B. Moderation, Mediation, Projektmanagement, Antragsstellung, Webdesign…).

In der Grundausbildung beschäftigten die Peer Coaches sich intensiv mit Moderation, um selbst Seminare geben zu können und für ihre späteren Aufgaben gewappnet zu sein.

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