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Fit für Gerechtigkeit

Förderer

dkhw

Projektlaufzeit

Februar 2007 bis April 2007

jugend_fit_fuer_chancengerechtigkeit

Die Servicestelle Jugendbeteiligung zielte mit diesem Projekt darauf ab, Jugendlichen einige Beteiligungs- und Zugangsmöglichkeiten zu den drei Schwerpunktthemen Migration, Armut und Bildung aufzuzeigen. Das Projekt „Jugend fit für Chancengerechtigkeit“ hatte zum Ziel, Arbeitshilfen für die inhaltliche und praktische Auseinandersetzung mit o.g. Thematiken zu erstellen sowie Tipps für eine praktische Umsetzung von themenspezifischen Projektideen zu entwickeln. Erstellt wurde eine Broschüre, die beispielhaft Aktivitäten Jugendlicher vorstellt sowie Wege und Möglichkeiten für Kooperationen mit themenbezogenen Organisationen praxisbezogen und jugendgerecht erläutert. Parallel wurde eine inhaltliche Forendiskussion angestoßen, die das Thema Chancengerechtigkeit in den Fokus rückt und jugendliche Meinungen hierzu versammelt. Einige dieser Ansichten werden ebenso in der Broschüre vorgestellt. Weiterführende Recherchetipps und Hinweise auf bestehende Publikationen schließen die Publikation ab, Hauptziele des Projektes sind das Anregen der Meinungsbildung und das Motivieren zum Engagement sowie die Stärkung der Partizipation Jugendlicher an den drei wichtigen gesellschaftspolitischen Herausforderungen „Migration, Armut und Bildung“. Durch die entstandene Publikation sollen Jugendliche für ein Engagement zum Thema Chancengerechtigkeit motiviert und für die gesellschaftspolitische Dimension ihres eigenen Handelns sensibilisiert werden.

Die Zielgruppe des Projektes waren vor allem Jugendliche, die im Kontext bereits aktiv sind und ihre Erfahrungen in Form von Arbeitshilfen weitergeben können. Für die Interviews haben wir über einen Aufruf Jugendliche mit Migrationshintergrund gesucht, die sich gesellschaftlich engagieren. Auf der Internet-Plattform www.aktiven.net wurde eine Forendiskussion angestoßen, die Bezug nahm auf aktuelle Pressemitteilungen und Stellungnahmen des Deutschen Kinderhilfswerks zum Bericht des UN-Sonderberichterstatters (Bildung in Deutschland). Das Interesse der Jugendlichen war sehr groß. Vermutlich liegt dies in den (bildungsbezogenen) Themen begründet, zu denen sich Jugendliche leicht positionieren können, da sie in ihrem direkten Lebensumfeld davon betroffen sind. Die Forendiskussion gestaltete sich vielseitig.

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