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Nationaler Aktionsplan

Auftraggeber

bundesministerium_logo

Projektlaufzeit

August 2005 bis April 2006

nap

Regionalisierungsprozess des Nationalen Aktionsplanes „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010“ 

Teilnehmerzahl/ erreichte Personen: 5 RegioCoaches, 6 ThemenCoaches, ca. 60 TN an inhaltlichen Seminaren (für NAP-Report), ca. 400 TN in 76 Projekten

Erklärte Ziele des Projektes waren die Regionalisierung und die inhaltliche Weiterentwicklung des existierenden Nationalen Aktionsplans “Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010″ (NAP).

Die Dokumentation der regionalen Umsetzung sowie die entwickelten Positionen zu den einzelnen Themen des NAP wurden im Kinder- und Jugendreport zum NAP durch Jugendliche in Deutschland zusammengestellt und während einer öffentlichen Veranstaltung an die Bundesregierung vertreten durch Herrn Parlamentarischen Staatssekretär überreicht.

Die Jugendlichen waren auf zwei Ebenen in das bundesweite Projekt involviert. Zum einen wurden lokale Projekte, die vor Ort aktiv sind, vernetzt, informiert, beraten und ihre Arbeit dokumentiert. Zum anderen haben Jugendliche themenspezifische Inhalte für den Kinder- und Jugendreport zum NAP generiert, durch bundesweite Inhaltseminare und eine Fragebogenaktion sowie eine Forendiskussion.

Die Planung, Durchführung, Koordination und Organisation des Gesamtprozesses wurde von der Servicestelle Jugendbeteiligung (SJB) und damit ausschließlich von Jugendlichen selbst realisiert, das Nap-Regio-Projekt hat so das wichtige Ziel der „Jugendpartizipation auf allen Ebenen“ selbst in seiner Organisation umgesetzt.

Die bereits vor der NAP- Konferenz (2005) identifizierten NAP-Coaches (jugendliche Experten zu den einzelnen NAP-Themen) und Regio-Coaches haben sich bei regelmäßigen Arbeitstreffen ausgetauscht und den Prozess gemeinsam geplant, organisiert, und als Team optimiert. Im Vordergrund der freiwilligen Arbeit der Coaches standen die Projektrecherche, die Projektberatung sowie die Dokumentation der Projekte. Insgesamt konnten 76 Jugendprojekte an den NAP angebunden werden, diese arbeiten vor Ort zu den verschiedenen thematischen Schwerpunkten. Ein weiteres Ziel war die Information von Jugendlichen über den NAP, seine Umsetzung, über Möglichkeiten zur Beteiligung am NAP und an Projekten in ihrer Region. Dazu entstand eine Dokumentation von über 30 Jugendprojekten auf der Webseite www.projekt-p.de. Auf dieser Web-Seite wurde zugleich der Prozess dokumentiert: regelmäßige Tagebucheinträge und Berichte über Seminare und die laufende Prozessarbeit ermöglichten eine transparente und für die Öffentlichkeit sichtbare Projektarbeit.

Die Art des Generierens von Inhalten wurde im Laufe des Prozesses optimiert und auch revidiert. So konnte beispielsweise nicht – wie ursprünglich als Ziel formuliert – von jedem einzelnen (NAP-) Projekt ein Thesenpapier, das in den NAP-Report fließen sollte, erarbeitet werden. Die Projektdokumentation im Report enthält neben zwanzig Projektbeschreibungen dennoch zahlreiche aus der Arbeit generierte Praxistipps für die direkte Umsetzung von Projektideen zu den NAP-Themen, die nachhaltig von anderen Aktiven, Projekten oder Initiativen genutzt werden. Als Produkt der NAP-Regionalisierung fungiert der Kinder- und Jugendreport somit zugleich als ein nützliches Handbuch mit praktischen Arbeitshilfen.

Generell ist festzustellen, dass das Ziel, eine bundesweite Beteiligung am Nationalen Aktionsplan umzusetzen, umfassend gelungen ist. Bei vielen Jugendlichen wurde nicht nur Interesse an der Mitgestaltung des Nationalen Aktionsplanes geweckt, sondern es wurde eine Identifikation mit dem NAP im Sinne eines Engagements für ein kinder- und jugendgerechtes Land erreicht. Konkrete Anregungen zum Aktiv werden und zudem zahlreiche Anregungen für ein mögliches Folgeprojekt sind gesammelt worden. Der Nationale Aktionsplan wurde unter Jugendlichen bekannter gemacht, 75 (NAP)-Projekte wurden vernetzt und die Idee einer durch jugendliches Engagement getragenen „Bewegung“ zum NAP gestreut.

Das Ziel, den durch die NAP-Konferenz 2005 angestoßenen Prozess zur inhaltlichen Weiterentwicklung des Nationalen Aktionsplans, von Jugendlichen mit Jugendlichen durchzuführen, wurde erreicht.

Deshalb ist Jugendbeteiligung am NAP wichtig

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